Leinöl-Standöl – damit es noch länger hält

... ist kalt gepresstes Leinöl, das unter Sauerstoffabschluss erhitzt und dabei zähflüssig wird. Dieses geklärte oder geläuterte Leinöl-Standöl erhöht die Wetterfestigkeit von Anstrichen mit Leinölfarbe und Leinöl-Lasuren derart, dass es Oldtimer-Freunde sogar als Unterbodenschutz auftragen!

Wenn im Außenbereich dem Schlussanstrich mit deckender Leinölfarbe 1 % Standöl beigemischt wird, halten solche Anstriche dem Wetter noch länger stand. Bei Lasuren kann die Zugabe bei 2 % liegen.

Tipp: Wer zuviel Standöl beigibt, riskiert, dass die Oberfläche lange klebrig bleibt. Wenn dies passiert ist, einfach den Oxidationsprozess abwarten oder mit Leinölseife und ein wenig warmem Wasser bürsten. Dann gründlich klar nachwaschen.

Verbrauch: Außen dem letzten Anstrich 1 % Standöl beimischen, pro Liter Farbe also 10 ml.

Wir liefern Blechdosen zu 1 l und kleine Blechdöschen zu 125 ml.

Lagerung: In einem vollständig gefüllten Behälter luftdicht verschlossen an einem dunklen, kühlen Platz unbegrenzt lagerfähig.

Selbstentzündungsgefahr: Mit Leinöl getränkte Textilien in Wasser legen und unter Luftabschluss aufbewahren oder sofort kontrolliert verbrennen. Standöl im Behälter und fertig verarbeitet ist hingegen schwer entflammbar.

> Verarbeitungshinweise

> Sicherheitsdatenblatt

> Volldeklaration Leinöl-Standöl

Arbeitsplattenöl

 

Farblose seidenmatte Imprägnierung für widerstandsfähige Holzflächen in trockenen Räumen und für Kinderspielzeug.

 

Verarbeitung: Trockenen Untergrund mit 180er Körnung fein anschleifen und gründlich entstauben. Bei mindestens 20 °C und guter Lüftung arbeiten.

Arbeitsplattenöl gut aufrühren und mit festem Tuch oder Küchenpapier dünn auftragen. Je nach Saugfähigkeit im Abstand von min. 12 Stunden 2 – 3 x auf durchgetrockneten Voranstrich auftragen. Jeweils nach 1 Std. Glanzstellen abwischen. Der letzte Auftrag ist nach 24 Std. schonend belastbar (Gesamttrockenzeit 2 Tage).

 

Tipp: Wer etwas Zeit hat, sollte die Hölzer vor dem Einbau rundum mit Leinöl roh behandeln und nach dem Durchtrocknen (mindestens 2 Tage) auf der Arbeitsfläche bereits ein erstes Mal Arbeitsplattenöl aufbringen. Dies ist besonders bei den sehr ungleichmäßig saugenden stabverleimten Buche-Arbeitsplatten vorteilhaft.

 

Tipp: Leinöl roh, Arbeitsplattenöl und Leinölseife sind auch im günstigen Set erhältlich!

 

Enthält Leinöl und Pflanzen-Standöle, Wachs, Tonerden, Alumosilikate, Pigment, Sikkativ (Volldeklaration). Schweiß- und speichelecht, keine Lösemittel! – Werkzeug mit Leinölseife reinigen.

 

Vorsicht: Mit Öl getränkte Lappen wegen Selbstentzündungsgefahr anfeuchten und im Freien ausgebreitet trocknen.

 

Verbrauch: 25 ml / qm pro Auftrag. Im Kühlen ungeöffnet 5 Jahre haltbar.

 

Wir liefern Dosen zu 1 l und 125 ml.

 

Pflege: Wasser- oder Ölflecken abwischen. Nur mit warmem Wasser regelmäßig säubern und trocknen nachreiben. Wenn die Fläche stumpf geworden ist, mag Zeit sein für einen Pflegeanstrich: Sehr fein anschleifen und entstauben. Arbeitsplattenöl mit Küchenpapier sehr dünn aufbringen; Glanzstellen nach 1 Std. abwischen. Mindestens 24 Stunden trocknen lassen.

Standöl, Blechdöschen 125 ml Standöl, Blechdöschen 125 ml
Viskosität 20 P, erhöht die Standfestigkeit von Anstrichen. Selbstentzündungsgefahr!
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